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Kategorie: Allgemein

Gleich zwei Lesungen im November

Gleich zwei Lesungen im November

Liebe Leser und Freunde der Hannah Bindhoffer-Reihe,

ich freue mich, im November gleich zwei Termine für eine Lesung anbieten zu können.
Dieser mitunter graue Monat bietet sich für ein gemütliches Zusammensitzen an, weshalb ich mich freue zwei Lesungsorte anbieten zu können.
Ich lese jeweils gemeinsam mit meiner Mom, Anne Heim, aus dem dritten Teil der Rhein-Main-Krimi Reihe „Düstere Rache“.

Los geht es am Freitag den 23.11.2018 um 19:30 Uhr im XXX-Lutz Möbelhaus in Eschborn.

Ihr findet mich dort im Erdgeschoss in einer gemütlichen Ecke, die von Pappwänden umstellt ist und damit ähnlich wie ein kleiner Raum in der großen Halle ist. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit das Buch käuflich zu erwerben und signieren zu lassen.

Der zweite Termin ist Dienstag der 27.11.2018 um 20:00 Uhr in der Gemeindebücherei Trebur.

Hier füge ich einfach den wunderbaren Flyer ein, den Daniela Wieden zu dem Anlass entworfen hat und entschuldige mich für die bescheidene Bildqualität beim Abfotografieren.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns an einem der beiden Tage sehen.

♥-lichst Sandra Hausser

 

 

Düstere Rache ist bereits als Taschenbuchausgabe erhältlich

 


Die Taschenbuchausgabe der Rhein-Main-Krimi Reihe Teil 3 Düstere Rache ist bereits in Buchhandlungen und im Onlinebuchhandel erhältlich.
Ich freue mich, dass es für die Liebhabern vom „echten“ Buch durch den Verlag Midnight by Ullstein wieder möglich ist, einen echten Schmöker in der Hand zu halten.

Erkundigen Sie sich im örtlichen Buchhandel oder online nach dem Titel. Es wird in den allermeisten Fällen möglich sein, das Taschenbuch innerhalb von 2-3 Werktagen zu erhalten.

An dieser Stelle nochmals Danke an den Verlag für die Umsetzung der Tachenbuchausgabe sowie der Gestaltung des für mich sehr gelungenen Covers.

Tauchen Sie ein in den dritten Fall für Hannah Bindhoffer und Jens Hartmann in dem es dieses Mal sehr persönlich zugeht.

Hier eine kurze Leseprobe des 1. Kapitels:

Auf der Autobahn
Alle Welt schien ausgeflogen. Die Sommerferien, die sich seit
einer Woche in vielen Bundesländern überschnitten, sorgten für
leergefegte Straßen. Nur vereinzelt begegneten Hannah Bindhoffer
auf ihrem Heimweg andere Fahrzeuge, und sie kam rascher als
erwartet voran.
Die halbe Nation ist in den Flieger Richtung Süden gestiegen oder per
Auto am Urlaubsort angelangt. So leer habe ich es hier noch nie erlebt. Gleich
kommt schon die Abfahrt Reiskirchen.
Die Kommissarin hatte einige Tage Urlaub in der Heimatstadt
Hamburg gemacht und dort ihre Eltern und ein paar Freunde
besucht. Jetzt freute sie sich, zurück in ihren Wirkungskreis, das
Rhein-Main-Gebiet, zu kommen. Ihren Entschluss, die Versetzung
aus der Hansestadt zu bewirken, um alten Problemen aus
dem Weg zu gehen und neue Tätigkeitsfelder zu erkunden,
bereute sie keine Sekunde. Nach fast vier Jahren im Dienst der
Kripo Rüsselsheim waren ihr die Kollegen ans Herz gewachsen.
Ein funktionierendes Team, das sich gegenseitig respektierte,
half und hervorragend zusammenarbeitete. Eine Arbeitsweise,
die sie aus ihrem früheren Alltag nicht kannte – in Hamburg hatte
ein Arbeitskollege die Abteilung terrorisiert und damit eine gute
Zusammenarbeit unmöglich gemacht.
Im Radio liefen die achtzehn Uhr Nachrichten. Die Kommissarin
lauschte konzentriert den Meldungen, als ihr ein fröhliches Pfeifen auffiel.
Zwischen den Worten des Sprechers war es eindeutig
zu vernehmen. Es klang absolut unpassend und störend.
Erstaunt hörte sie genauer hin und nahm es erneut deutlich wahr.
Sie schüttelte den Kopf.
Als sie das heitere Geräusch ein drittes Mal hörte, drehte sie
das Radio leise. Nach einigen Sekunden ertönte es wieder, nun
vernehmlicher und laut. Eine Gänsehaut breitete sich über ihre
Arme auf dem gesamten Körper aus. Das Pfeifen kam keineswegs
aus dem Autoradio.
Jemand muss mein Auto aufgebrochen und etwas im Handschuhfach
deponiert haben, dachte sie ängstlich, als das Pfeifgeräusch verstummte.
Mit klopfendem Herzen hielt sie nach einem Hinweisschild
für eine Raststätte oder einen Parkplatz Ausschau. Acht
Kilometer bis zum nächstliegenden Rastplatz. Sie drehte den Ton
des Radios auf, um sich von dem beklemmenden Gefühl in ihrem
Inneren abzulenken. Mit dem Fuß auf dem Gaspedal, das sie tief
hinunterdrückte, schoss sie auf der linken Fahrspur vorwärts.
Dabei entging ihr der Wagen, der seit mehreren Minuten dicht
hinter ihr fuhr.
Das fröhliche Pfeifen erklang erneut. Die Kommissarin hielt
das Lenkrad fest umklammert und begann zu schwitzen. Der
Rasthof lag noch immer mindestens drei Kilometer entfernt. Im
Geiste sah sie ihr Auto bereits explodieren und konnte sich kaum
mehr auf die Fahrbahn konzentrieren.
Es ist der Klingelton eines alten Handys, identifizierte sie das
Geräusch. Ja, Vaddern hatte früher genau diesen Ton. Aber wer sollte mir
heimlich ein Telefon ins Auto legen und warum? Das ergibt keinen Sinn!
Die Kommissarin atmete bewusst einige Male tief ein und versuchte,
ihre Angst, die stetig zunahm, in den Griff zu bekommen.
Der dunkelblaue SUV beschleunigte und fuhr bedrohlich
dicht auf.  Hannah, die nervös die letzten Meter zum Rastplatz zurücklegte, um dem Geräusch auf den Grund gehen zu können,
blickte starr geradeaus. Der pfeifende Klingelton verstummte und
die Kommissarin atmete erleichtert aus. Erst als das Auto hinter
ihr so nah auffuhr, dass sie es im Rückspiegel nicht mehr übersehen
konnte, nahm sie die drohende Gefahr wahr. »Was soll das
denn, verdammt noch mal?«, rief sie empört, setzte den Blinker
und zog auf die Mittelspur. »Dann fahr doch vorbei, du Arsch!«

Falls Sie Lust haben nach der Lektüre eine Rezension oder Kurzmeinung zu hinterlassen, oder persönlich mit mir in Kontakt zu treten, würde ich mich freuen.

♥-lichst
Sandra Hausser

Düstere Rache (Rhein-Main-Krimi 3) – Hannah Bindhoffer ermittelt wieder

Düstere Rache (Rhein-Main-Krimi 3) – Hannah Bindhoffer ermittelt wieder

Ich freue mich sehr heute mitteilen zu können, dass der dritte Teil der Rhein-Main-Krimi-Reihe um Hannah Bindhoffer und Jens (Hardy) Hartmann ab jetzt als E-Book vorbestellt werden kann. Der Erscheinungstermin ist auf den 2. Juli 2018 festgelegt.

Um was geht es?

So steht es im Klappentext von Düstere Rache:

Der persönlichste Fall für Hannah Bindhoffer

Kommissarin Hannah Bindhoffer hat sich eingelebt im Rüsselsheimer Polizeipräsidium. Die schwierige Zeit bei der Hamburger Polizei hat sie fast vergessen. Doch dann findet sie in ihrem Auto eine tickende Zeitbombe. Nur dank der Hilfe ihres Kollegen entgeht sie mit knapper Not dem Tod. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Jemand scheint es auf Hannah abgesehen zu haben. Um den Fall zu lösen, muss sie tief in ihre eigene Vergangenheit eintauchen.

Mehr möchte ich im Augenblick auch noch nicht verraten .

Wann kommt die Taschenbuchausgabe von Düstere Rache?

Für all jene, die echte Seiten der elektronischen Buchseite vorziehen, darf ich verraten, dass Band drei der Rhein-Main-Krimi Reihe im September 2018 erscheinen wird.

Für die Zeit nach dem Erscheinen von Düstere Rache wird es wieder einige Aktionen geben. Denken Sie also daran, öfter mal vorbei zu schauen.

Liebe Grüße und bis bald

Sandra Hausser

abc etüden – Textwoche 22.17 – Ich mache mit

Ich lese immer mal wieder die Schreibeinladung zu den abc etüden auf dem Blog Irgendwas ist immer. Die Idee aus frei vorgegebenen Worten eine Geschichte zu schreiben, die nicht länger als 10 Sätze ist, gefällt mir.
Heute möchte ich mich einmal an der Aktion beteiligen und herausbekommen, was mein Hirn aus diesen Worten zusammenbastelt.

Die Wörter lauten: verlustieren, Kramladen und Angst und stammen in dieser Woche von Gerda Kazakou

Aus einer geplanten Laune heraus hatte sie sich mit ihm im Kramladen verabredet. Dass er nicht viel mehr im Sinn hatte, als sie zu bezirzen und damit sein Ziel sich zu verlustieren, erreichen zu können, störte sie wenig. Sie bezweckte etwas völlig anderes und in ihrem Inneren bebte sie vor Vorfreude auf das kommende Ereignis. Als sie es sich hinter dem Tresen des geschlossenen und stockdunklen Ladens bequem gemacht hatte, und er, wie erahnt begann, näher an sie heranzurutschen, entspannte sie sich. Alles ging wie gedacht vonstatten. Sie wartete, bis er begann noch ein wenig aufdringlicher zu werden, bevor sie ein gut vernehmbares Husten ertönen ließ. Er war zu konzentriert auf seine Leidenschaft, um die leisen Schritte aus dem Flur wahrzunehmen. Erst als sich ein bleiches Gesicht direkt neben seinem Kopf zu ihm beugte, schreckte er auf und schrie vor Angst auf. Sie lachte und schaltete ihre mitgebrachte Taschenlampe ein, damit er erkennen konnte, dass seine Frau sich zu ihnen gesellt hatte. Ab heute Nacht, da war sie sicher, würde ihre Freundin ihr glauben, wenn sie  von Affären des Gatten erzählte.

Zur Abwechslung recht rasch erledigt und das hat Spaß gemacht. Am Sonntag schaue ich mir die Geschichten der anderen Teilnehmer an. Da ich, wie schon oben erwähnt schon öfter mitgelesen habe, weiß ich, dass man aus drei Worten erstaunlich viele unterschiedliche Storys „erspinnen“ kann.

 

Rezensionen – Das Salz in der Suppe des Autoren

 

Rezensionen – Das Salz in der Suppe des Autoren

Eine Bitte an Menschen die Bücher lieben

Bücher sind Werkzeuge um aus dem Alltag zu fliehen, sich abzulenken und zu unterhalten. Sie sind aber auch Waren, die ein Autor erschaffen hat. In Zeiten der Online-Bestellung bekommen Dinge, die wir im Internet bestellen, meinst Beurteilungen von Menschen, die diese Ware gekauft und ausprobiert haben. Im Falle eines Buches meist als Rezensionen bezeichnet. Sie dienen im besten Fall dazu, anderen Leuten ein Buch zu empfehlen oder eben nicht.

Buchbewertungen helfen dem Autor zu erkennen, was seine Geschichte kann, wie sie empfunden wurde und was er beim nächsten Mal besser machen könnte. Die Krux an der Geschichte ist, besonders bei Schriftstellern, die noch keinen hohen Bekanntheitsgrad haben, Leser beschreiben ihre Eindrücke nur recht selten. Warum ist das so?
Wenn man sich über etwas geärgert hat, ist man viel eher bereit eine Beurteilung abzugeben, um seinem Frust Luft zu machen. Das ist gut und richtig. Mochte man etwas gerne oder fand es sogar als toll, nimmt man sich oft nur vor es schriftlich mitzuteilen und vergisst es im Zuge einer stressigen Woche.
Bedenken Sie aber, der Autor lauert quasi auf Ihre Bewertung, möchte wissen, was genau Sie über sein Werk denken.
Warum? Es hilft uns Schreiberlingen weiter, lässt uns weniger im Trüben fischen und bestärkt uns in unserer Passion Geschichten zu erzählen.

Deshalb gilt, und das darf ich sicher im Namen (fast) aller Kollegen der schreibenden Zunft sagen, teilen Sie sich mit, loben oder nörgeln Sie (am liebsten konstruktiv), aber starten Sie ein schriftliches Gespräch in Form einer Rezension. Wenn Sie dies sofort tun und nicht auf nächsten Mittwoch verschieben, helfen Sie Autoren ein großes Stück weiter und liefern ihm das Salz für die Suppe seiner Arbeit.

-Vielen herzlichen Dank von mir und allen, die sich in dieser kleinen Bitte wiederfinden-