Zum Inhalt

Monat: Mai 2017

abc etüden – Textwoche 22.17 – Ich mache mit

Ich lese immer mal wieder die Schreibeinladung zu den abc etüden auf dem Blog Irgendwas ist immer. Die Idee aus frei vorgegebenen Worten eine Geschichte zu schreiben, die nicht länger als 10 Sätze ist, gefällt mir.
Heute möchte ich mich einmal an der Aktion beteiligen und herausbekommen, was mein Hirn aus diesen Worten zusammenbastelt.

Die Wörter lauten: verlustieren, Kramladen und Angst und stammen in dieser Woche von Gerda Kazakou

Aus einer geplanten Laune heraus hatte sie sich mit ihm im Kramladen verabredet. Dass er nicht viel mehr im Sinn hatte, als sie zu bezirzen und damit sein Ziel sich zu verlustieren, erreichen zu können, störte sie wenig. Sie bezweckte etwas völlig anderes und in ihrem Inneren bebte sie vor Vorfreude auf das kommende Ereignis. Als sie es sich hinter dem Tresen des geschlossenen und stockdunklen Ladens bequem gemacht hatte, und er, wie erahnt begann, näher an sie heranzurutschen, entspannte sie sich. Alles ging wie gedacht vonstatten. Sie wartete, bis er begann noch ein wenig aufdringlicher zu werden, bevor sie ein gut vernehmbares Husten ertönen ließ. Er war zu konzentriert auf seine Leidenschaft, um die leisen Schritte aus dem Flur wahrzunehmen. Erst als sich ein bleiches Gesicht direkt neben seinem Kopf zu ihm beugte, schreckte er auf und schrie vor Angst auf. Sie lachte und schaltete ihre mitgebrachte Taschenlampe ein, damit er erkennen konnte, dass seine Frau sich zu ihnen gesellt hatte. Ab heute Nacht, da war sie sicher, würde ihre Freundin ihr glauben, wenn sie  von Affären des Gatten erzählte.

Zur Abwechslung recht rasch erledigt und das hat Spaß gemacht. Am Sonntag schaue ich mir die Geschichten der anderen Teilnehmer an. Da ich, wie schon oben erwähnt schon öfter mitgelesen habe, weiß ich, dass man aus drei Worten erstaunlich viele unterschiedliche Storys „erspinnen“ kann.

 

Buchtrailer zu Tod auf leisen Pfoten

Ich wollte mich schon sehr lange an die Arbeit machen und einmal einen Buchtrailer erstellen. Heute hatte ich Zeit und Muse und auch die Nerven, bis zum Ende durchzuhalten. Sequenzen zu verschieben und den Ton anzupassen als auch ins richtige Format zu konvertieren. Was da so alles dranhängt, muss man auch erahnen können.

Weil ich Stolz auf die Vollendung des kleinen Filmchen bin, möchte ich den Trailer hier auch gleich vorstellen. Selbstverständlich ist es kein Meisterwerk, aber für die mir zur Verfügung stehenden Mitteln ist er recht gut geworden. Ja, ich klopfe mir dafür mal kurz auf die Schulter.

Weiterhin habe ich den Buchtrailer mutig auch auf youtube, Facebook und meiner Autorenseite auf Amazon eingefügt.

 

Lesung in Die Esskantine Im Monopol

Lesung in Die Esskantine Im Monopol

Am 2. Juni 2017 darf ich eine Lesung aus Katzensitter / Tod auf leisen Pfoten in der Esskantine im Monopol (Mainzer Straße 38), in Raunheim halten. Beginn wird um 18:30 Uhr sein.

Wenn Sie Zeit und Lust haben kommen Sie vorbei und erleben mit, wie ich zum ersten Mal den ersten Ermittlungsfall von Hannah Bindhoffer und Jens Hartmann vorstelle und ausgewählte Passagen daraus lese.

Auch spontanes Erscheinen ist möglich, da keine Eintrittskarten nötig sind. Wenn das Wetter zu schlecht für einen Grillabend ist, kein TV-Ereignis stattfindet, das man gesehen haben muss, oder Sie einfach Lust auf eine gemütliche Runde mit gutem Essen und Krimi haben, kommen Sie vorbei.

Ich freue mich auf interessierte Gäste und einen schönen Abend.
Doch seien Sie gewarnt, ich bin in Sachen Lesung eine echte Anfängerin .
Die Veranstaltung ist hier bei Facebook eingetragen.

Auslosung zum Gewinnspiel Tod auf leisen Pfoten

Auslosung zum Gewinnspiel Tod auf leisen Pfoten

Der Teilnahmeschluss zum kleinen Gewinnspiel Tod auf leisen Pfoten ist erreicht und ich komme direkt zur Auslosung. Es gab acht gültige Teilnahmen, eine davon per Mail, die ich gelten lasse, weil sie am Tag des Textausfalles auf dem Blog geschrieben wurde .  Die Chancen einen der vier Buchpreise zu gewinnen standen demnach recht gut für jeden der Teilnehmer. Ich habe per Fruit machine ausgelost und darf jetzt die Gewinner vorstellen.

Gewinner Nummer 1

 

Gewinner Nummer 2

 

Gewinner Nummer 3

 

Gewinner Nummer 4

 

Herzlichen Glückwunsch an R.J., Nicole, Sabine und Moni.
Ich werde im Laufe des Tages an alle Gewinner eine Benachrichtigungsmail senden und nach entsprechendem Format für das gewünschte E-Book fragen, bzw. klären, ob ihr lieber die Taschenbuchausgabe möchtet, falls dies im Kommentar nicht zu ersehen ist.
Ich wünsche schon jetzt viel Spaß beim Schmökern und würde mich über ein Feedback freuen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Gewinnspiels.
Alle Mitspieler die heute kein Glück hatten bitte nicht traurig sein, vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Wer nicht auf sein Glück in einer erneuten Verlosung hoffen möchte und durch die Leseprobe neugierig auf Tod auf leisen Pfoten geworden ist, das E-Book ist für den Preis von 3,99 € in allen gängigen Onlinebuchhandlungen erhältlich.

Liebe Grüße

Sandra Hausser

Rezensionen – Das Salz in der Suppe des Autoren

 

Rezensionen – Das Salz in der Suppe des Autoren

Eine Bitte an Menschen die Bücher lieben

Bücher sind Werkzeuge um aus dem Alltag zu fliehen, sich abzulenken und zu unterhalten. Sie sind aber auch Waren, die ein Autor erschaffen hat. In Zeiten der Online-Bestellung bekommen Dinge, die wir im Internet bestellen, meinst Beurteilungen von Menschen, die diese Ware gekauft und ausprobiert haben. Im Falle eines Buches meist als Rezensionen bezeichnet. Sie dienen im besten Fall dazu, anderen Leuten ein Buch zu empfehlen oder eben nicht.

Buchbewertungen helfen dem Autor zu erkennen, was seine Geschichte kann, wie sie empfunden wurde und was er beim nächsten Mal besser machen könnte. Die Krux an der Geschichte ist, besonders bei Schriftstellern, die noch keinen hohen Bekanntheitsgrad haben, Leser beschreiben ihre Eindrücke nur recht selten. Warum ist das so?
Wenn man sich über etwas geärgert hat, ist man viel eher bereit eine Beurteilung abzugeben, um seinem Frust Luft zu machen. Das ist gut und richtig. Mochte man etwas gerne oder fand es sogar als toll, nimmt man sich oft nur vor es schriftlich mitzuteilen und vergisst es im Zuge einer stressigen Woche.
Bedenken Sie aber, der Autor lauert quasi auf Ihre Bewertung, möchte wissen, was genau Sie über sein Werk denken.
Warum? Es hilft uns Schreiberlingen weiter, lässt uns weniger im Trüben fischen und bestärkt uns in unserer Passion Geschichten zu erzählen.

Deshalb gilt, und das darf ich sicher im Namen (fast) aller Kollegen der schreibenden Zunft sagen, teilen Sie sich mit, loben oder nörgeln Sie (am liebsten konstruktiv), aber starten Sie ein schriftliches Gespräch in Form einer Rezension. Wenn Sie dies sofort tun und nicht auf nächsten Mittwoch verschieben, helfen Sie Autoren ein großes Stück weiter und liefern ihm das Salz für die Suppe seiner Arbeit.

-Vielen herzlichen Dank von mir und allen, die sich in dieser kleinen Bitte wiederfinden-